Bohrinsel Mittelplate optimiert Arbeitsumfeld mit IHSE KVM-System

Auf der Bohr- und Förderinsel Mittelplate, die seit über 30 Jahren störungsfrei Erdöl aus dem größten deutschen Erdölfeld gewinnt, ist die Messwarte mit einem IHSE KVM-System zur hocheffizienten und benutzerfreundlichen Leitstelle umgestaltet worden.

Nördlich der Elbmündung, sieben Kilometer von der Nordseeküste entfernt, liegt die Bohrinsel Mittelplate. Mit einem Fördervolumen von jährlich aktuell 1,4 Mio. Tonnen Öl ist das Feld Mittelplate Deutschlands größte und förderstärkste Erdöllagerstätte. In dem Ölfeld befinden sich etwa 65 Prozent der verbliebenen, wirtschaftlich förderbaren deutschen Ölvorkommen. Seit der Erschließung 1987 wurden über 35 Mio. Tonnen Erdöl gefördert.

Höchste Priorität hat auf Mittelplate die Sicherheit: Für die Prozesssteuerung befindet sich auf der Insel eine Messwarte. In diesem Kontrollraum werden Gaswarnanlage, Brandmeldeanlage, Kamerasystem und Prozessleitsysteme vom jeweiligen Schichtführer überwacht und bedient.

In der alten Messwarte standen die Rechner direkt an den Arbeitsplätzen. Das schränkte den Platz ein, führte zu Geräusch- und Wärmebelästigung durch die Lüfter und rotierenden Festplatten und erforderte eine regelmäßige Reinigung der Rechner von Staub.

Mit Hilfe einer IHSE KVM-Lösung konnte die neue Messwarte ruhiger und ergonomischer gestaltet werden, indem die IT-Infrastruktur in einen separaten Schaltraum ausgelagert wurde. Für den Computerzugriff kommt ein ausfallsicheres Übertragungs- und Umschaltsystem der Firma IHSE zum Einsatz. Sämtliche Rechner und Prozessleitsysteme sowie die Bediengeräte (zehn Monitore, acht Tastatur-Maus-Sets und Lautsprecher) sind über einen Draco tera KVM-Matrixswitch verbunden. Von den Arbeitsplätzen aus können die Bediener verzögerungsfrei auf die gewünschten Systeme zugreifen, als befänden sich die Rechner unter dem breiten Pult in der Messwarte.

„Die Installation des KVM-Systems fand während des regulären Betriebes der Mittelplate statt“, erklärt Fabian Ehlers, Elektroingenieur des DEA Förderbetriebs Holstein. „Dank guter Vorbereitung und gutem Miteinander war das Projekt von Erfolg geprägt.“

„Neben dem benutzerfreundlichen Umfeld bietet das System umfangreiche Umschaltmöglichkeiten“, erläutert Mark Hempel, Produktmanager der IHSE GmbH. „So können die Mitarbeiter von der Messwarte aus in Echtzeit auf alle benötigten Geräte zugreifen – bei optimaler Videoqualität.“

Die KVM-Lösungen von IHSE für Zugriff und Steuerung von Computernetzwerken können Sie auf der SMM in Hamburg, vom 4. bis 7. September 2018 an Stand B6.129.1 im Live-Einsatz erleben.

 

Über IHSE

Die IHSE GmbH ist ein weltweit führender Entwickler und Hersteller hochspezialisierter KVM-Produkte. Mit KVM-Technologie lassen sich die primären Computersignale (KVM steht für Keyboard, Video, Maus) – darunter DVI, HDMI, 4K DisplayPort, Audio und USB schalten und verlängern. Am Bodensee gelegen, entwickelt und fertigt IHSE mit über 30-jähriger Erfahrung Switche zum abgesetzten Bedienen und Schalten von Rechnern und Konsolen sowie Extender zur verlustfreien bidirektionalen Signalverlängerung.

Die bereits mehrfach ausgezeichneten IHSE-Produkte bestechen durch herausragende Fertigungsqualität für den Dauerbetrieb, hohe Sicherheitsstandards, großen Bedienkomfort und überragende Übertragungsgeschwindigkeiten. Weltweit vertrauen namhafte Unternehmen aus den Bereichen Film und Fernsehen, Flugsicherung, Leitstellen, Bankwesen, Industrie, Medizin, Schifffahrt, Bildungs-und Kultureinrichtungen sowie staatliche Institutionen auf die KVM-Systeme von IHSE.


Über DEA Deutsche Erdoel AG

DEA Deutsche Erdoel AG ist eine international tätige Explorations- und Produktionsgesellschaft für Erdöl und Erdgas mit Sitz in Hamburg. Das Unternehmen legt großen Wert auf sichere, nachhaltige und umweltschonende Gewinnung von Öl und Gas. Die DEA verfügt über 119 Jahre Erfahrung als Betriebsführer und Projektpartner entlang der gesamten Wertschöpfungskette des Upstream-Geschäfts. Die DEA ist mit ihren rund 1.150 Beschäftigten an Förderanlagen und -konzessionen unter anderem in Deutschland, Norwegen, Dänemark, Ägypten, Algerien und Mexiko beteiligt.

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