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NEUER EINSATZLEITWAGEN DER POLIZEI ANTWERPEN

baut auf Draco tera KVM-System

Der Kunde

Im Sommer 2015 setzte die Antwerpener Polizei ihren neuen Einsatzleitwagen in Betrieb. Der Hightech-LKW entstand durch eine Kooperation von Cofely Fabricom und dem Antwerpener IP-Dienstleister Digipolis in Zusammenarbeit mit dem AV-Spezialisten Crosspoint sowie dem Netzwerkexperten und IHSE-Partner Intronics. Da die Polizei auf das System angewiesen ist, waren Stabilität und Zuverlässigkeit zentrale Voraussetzungen für die Installation.

Die Anforderung

Die Funktionalität des Vorgängerwagens aus dem Jahr 1999 beschränkte sich auf Kommandos, Koordination und Besprechungen. Mit den Jahren sind die Ansprüche gestiegen: Die Polizei muss heute digital arbeiten können und benötigt eine hundertprozentig zuverlässige Lösung. Gerade bei Notfällen können sich die Einsatzkräfte keinen Systemausfall erlauben. Eine wesentliche Voraussetzung war der ununterbrochene Zugriff auf Live-Material aller städtischen Polizeikameras. Die Bilder werden verwendet, um die Größe von Veranstaltungen abzuschätzen und die entsprechenden Maßnahmen zu koordinieren.

Die Herausforderung bestand in der Entwicklung eines zuverlässigen Systems mit erweiterten Möglichkeiten und einfacher, benutzerfreundlicher Bedienbarkeit sowie minimalem Wartungsaufwand. Die Einsatzkräfte müssen in der Lage sein, schnell zu intervenieren und Situationen zu entschärfen, ohne sich mit den Schaltvorgängen auseinanderzusetzen. Das System muss problemlos im Hintergrund funktionieren.

Die Lösung

Auf der Suche nach einer geeigneten Lösung stieß Cross-point auf Intronics und IHSE. Produkte von IHSE stehen für Stabilität, Zuverlässigkeit und einfache Wartung. Obwohl das neue System sehr komplex zu installieren war, ist die Bedienbarkeit der Draco tera KVM-Matrix äußerst einfach dank konfigurierbaren Voreinstellungen und Funktionen. Die flexible, modulare Systemarchitektur ermöglicht die zukünftige Integration neuer Technologien. Der Benutzer kann alle relevanten Eingangs- und Ausgangssignale wie DisplayPort, DVI, HDMI, VGA, USB und Audiosignale kombinieren.

Zur Steuerung nutzt die Polizei das einfache Bedienfeld einer AMX-Mediensteuerung. Durch das Hinzufügen einer API (Application Programming Interface) kann die Draco tera KVM-Matrix mit der AMX kommunizieren. Die Steuerung und Anzeige der Bilder auf den mit dem System verbundenen Bildschirmen ist spielend einfach. Jeder Arbeitsplatz im Truck enthält einen modernen Touchscreen, über den sich der gesamte LKW und die Bildschirme bedienen lassen.

Der vier Meter hohe und zwölf Meter lange Einsatzleitwagen bietet zwei Kabinen mit jeweils zwei Bedienplätzen. Auf dem Dach des Trucks lassen sich zwei Antennen von sechs und zwölf Meter Länge ausfahren, um Livebilder aus der Stadt über 100 Kameras via Satellit, mobiler oder stationärer Verbindung zu empfangen. Zudem können die Polizisten Bilder von Live-Bodycams streamen oder sich per Videokonferenz mit Kollegen besprechen.

Der Nutzen

Die Polizei kann nun das Material aller Stadtkameras ansehen, kontrollieren und schnell in Notsituationen eingreifen. Der LKW lässt sich für verschiedene Szenarien einsetzen, etwa bei Veranstaltungen und koordinierten Operationen, aber auch im Katastrophen- oder Bedrohungsfall. Durch das IHSE KVM-Equipment wurden die Möglichkeiten sowohl innerhalb als auch außerhalb des Trucks erheblich erweitert.

Der Wagen wird voraussichtlich etwa 20 Mal im Jahr zum Einsatz kommen. Der Leitwagen ist als mobile Kommandozentrale zu einer Hightech-Erweiterung des digitalen Fernmelderaums geworden und kann sogar als redundantes System fungieren, das alle Aufgaben des Fernmelderaum übernimmt.

Galerie

Fallstudie "Antwerp Police Truck" herunterladen