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WIENER FLUGHAFEN

Der Wiener Flughafen bezaubert seine Gäste mit Kunstinstallationen, ermöglicht durch Draco vario-Extender

Der Kunde

ZeitRaum ist eine interaktive Kunstinstallation, die im Rahmen des Ars Electronica Futurelab für das neue Terminal am Flughafen Wien entwickelt wurde. ZeitRaum besteht aus mehreren Stationen, die abreisende Passagiere auf dem Weg zu ihren Gates begleiten.

Die erste Begegnung mit Zeitraum findet im Check-In-Bereich statt, wo sich am Eingang zum Sicherheitsbereich eine eindrucksvolle Wand aus 78 zusammengesetzten 46“-Bildschirmen über fünf Meter Höhe erstreckt.

Phasenweise stürzt sich eine Buchstabenwolke über diese Wand herab. Am Boden angekommen, verschmelzen die Buchstaben zu Texten, die an-schließend eine Landschaft aus Hügeln und Tälern formen. Wohlbekannte Sätze nehmen Form an und sind dennoch unaufhörlich in Bewegung, da das Anwachsen aus einer Funktion der aktuellen Ankünfte und Abflüge entsteht.

Während einer anderen Phase zeigt die Wand ultrahochauflösende Videos von beliebten Reisezielen in der ganzen Welt. Damit soll das Fernweh der Reisenden angesprochen werden.

Hinter dem Eingang wiederholt eine massive Wand aus 87 Monitoren den Effekt. Dieses Mal sinken die Buchstaben über eine noch größere Entfernung von der Decke des riesigen Sicher-heitsbereichs herab.

Eine Serie von zehn weiteren Kunstwerken be-gleitet die Passagiere auf ihrem Weg durch die Flughafenhalle hin zu den Gates. Jede Installation besteht aus zwölf NEC-Public-Display-Panels, wiederum mit jeweils 46“-Bildschirmen. Die Displays beinhalten Sensoren, die auf Zuschauer reagieren und eine Mensch-Maschinen-Interaktion ermöglichen. Somit erzielen die Displays eine noch eindrücklichere Wirkung und bieten vielfältige Möglichkeiten zur kreativen Gestaltung.

„Industrious Clock” ist eine digitale Stoppuhr von Yugo Nakamura (JP). Wie bei konventionellen Uhren wechseln die Zahlen jede Sekunde, Minute und Stunde – nur dass sie in diesem Fall von Hand gezeichnet und ausradiert werden.

„Last Clock” von Jussi Ängeslevä und Ross Cooper ordnet die Bilder einer Live-Kamera am Flughafen in drei konzentrischen Ringen an. Der innerste wird stündlich aktualisiert, der mittlere minütlich und der äußere jede Sekunde.

Ein interaktiver Bildschirm erlaubt Kindern mit der Hilfe von zwei Kameras in eine Zeichentrickwelt einzutauchen und das Verhalten der virtuellen Vögel, Hexen, Bienen, Frösche, Wale, Esel und Radfahrer zu beeinflussen. Die Bewegungen der Teilnehmer werden direkt auf die Zeichentrickszenerie übertragen.

Die teuren Displays dienen zur Hälfte der Zeit als aktive Kunstinstallationen, für die restliche Zeit werden sie von den Flughafenbetreibern als Einnahmen generierende Werbeplattformen genutzt.

Die Lösung

Um die Sicherheit der Geräte zu garantieren und den benötigten Platz innerhalb des Passagierbereichs der Terminals zu verringern, sind sämtliche Kontroll- und Bilderzeugungscomputer für die 150 Bildschirme aus dem Check-In-Bereich in einem über 120 Meter entfernten Serverraum untergebracht. Die Videosignale werden per Cat-X-Verkabelung mit Hilfe von IHSE Draco vario KVM-Extendern über diese große Entfernungen über-tragen. Die Extender sorgen für hervorragende Bildqualität und flüssiges Abspielen der HD-Videosignale aus DVI-Quellen mit maximalen Auflösungen von 1900 x 1200 Bildpunkten. Zudem stellen sie den Rückkanal für USB-HID und USB 2.0-Signale von den Videokameras bereit.

Die zehn Installationen vor den Gates sind dagegen über 800 m vom Serverraum entfernt. In diesem Fall werden zur Signalübertragung Single-Mode-Glasfaserkabel verwendet. Zusätzliche CWDM-Splitter helfen dabei, die Menge an benötigten Kabeln zu reduzieren. Auch hierbei kamen Draco vario-Extender zur bidirektionalen Signalübertragung der Videos bzw. der interaktiven Sensoren und Kameras zum Einsatz. Um Glasfaserkabel zu sparen, werden CWDM Mux/Demux-Splitter eingesetzt, die es ermöglichen, vier Videoausgangskanäle zu einem zu bündeln und über ein einziges Single-Mode-Glasfaserkabel durch den Flughafen zu leiten. An der Zielstelle werden die Signale einfach wieder in die vier ursprünglichen aufgeteilt.

Alle Quellrechner befinden sich zusammen mit den Draco vario-Extendern, die in Sechsfachge-häuse eingebaut wurden, im Serverraum. Durch diese Anordnung konnte ein Höchstmaß an Erreichbarkeit und Ordnung sowie eine effiziente Verkabelung gewährleistet werden.

Galerie

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